10 häufige Fehler beim Aufbau einer Community

Mensen bezig met community maken op telefoon

Eine Community zu gründen, klingt einfach. Man bringt Menschen zusammen, die ein gemeinsames Interesse, eine Organisation, einen Verein oder ein Ziel teilen. Anschließend teilt man Neuigkeiten, organisiert Aktivitäten und hofft, dass sich die Mitglieder von selbst beteiligen.

In der Praxis läuft es oft etwas anders ab.

Viele Communities starten voller Begeisterung, geraten aber nach einer Weile ins Stocken. Beiträge werden seltener gelesen, Mitglieder reagieren kaum, Informationen gehen unter, und die Administratoren fragen sich, wie sie die Community am Leben erhalten können.

Das bedeutet nicht, dass die Community keinen Wert hat. Oft fehlt es vor allem an einem klaren Konzept.

In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen 10 häufige Fehler beim Aufbau einer Community vor. Dazu geben wir Ihnen praktische Tipps, wie Sie diese vermeiden können.

1. Ohne klares Ziel beginnen

Eine Community funktioniert besser, wenn jeder weiß, warum es sie gibt. Dennoch gründen viele Organisationen eine Community, ohne deren Zweck genau zu definieren.

Soll die Community dazu dienen, Mitglieder zu informieren? Wissen auszutauschen? Freiwillige zu organisieren? Aktivitäten sichtbar zu machen? Oder die Mitglieder stärker miteinander zu vernetzen?

Ist das Ziel nicht klar definiert, wird die Community schnell zu einer Ansammlung einzelner Beiträge.

Legen Sie daher im Voraus fest, was die Community bewirken soll. Nicht nur für die Organisation, sondern vor allem für die Mitglieder. Warum sollten sie wiederkommen? Was finden sie dort? Was können sie dort tun?

Mit der Socie-App können Sie Ihre Community entsprechend diesem Ziel gestalten. Denken Sie beispielsweise an einen Veranstaltungskalender, Gruppen für verschiedene Zielgruppen, Dokumente mit praktischen Informationen oder Nachrichten, um die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten.

2. Alles in einer großen Gruppe zusammenfassen

Ein häufig begangener Fehler ist, dass die gesamte Kommunikation an einem einzigen Ort gebündelt wird. Jeder erhält dieselben Nachrichten, Updates und Aufrufe. Das scheint übersichtlich zu sein, sorgt jedoch oft gerade für Unübersichtlichkeit.

Nicht jede Nachricht ist für jeden relevant. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter benötigt andere Informationen als ein Vorstandsmitglied. Ein neues Mitglied sucht nach anderen Informationen als jemand, der bereits seit Jahren engagiert ist. Und in größeren Gemeinschaften können Standorte, Teams oder Interessen stark voneinander abweichen.

Arbeiten Sie daher mit Gruppen. So können Sie Informationen an diejenigen Mitglieder weitergeben, für die sie tatsächlich relevant sind.

In der Socie-App können Sie Untergruppen erstellen, beispielsweise für Ausschüsse, Teams, Standorte, ehrenamtliche Helfer, Arbeitsgruppen oder Interessengebiete. Dadurch bleibt die Kommunikation zielgerichteter, und die Mitglieder fühlen sich schneller angesprochen.

3. Ausschließlich Informationen vermitteln und nur wenig Interaktion fördern

Viele Communities werden vor allem zum Austausch von Informationen genutzt. Das ist wichtig, doch eine Community wird erst dann wirklich wertvoll, wenn die Mitglieder auch reagieren, mitdenken und sich einbringen können.

Wenn nur Beiträge von der Organisation kommen, wirkt die Community schnell wie ein Newsletter. Die Mitglieder lesen vielleicht mit, fühlen sich aber weniger eingebunden.

Stellen Sie daher Fragen. Laden Sie die Mitglieder ein, zu reagieren. Nutzen Sie Umfragen, lassen Sie die Mitglieder Fotos teilen oder bitten Sie um Anregungen zu einer Aktivität. Geben Sie den Mitgliedern einen Grund, selbst etwas beizutragen.

Eine aktive Community entsteht nicht von selbst. Sie müssen den Mitgliedern deutlich machen, dass ihr Beitrag willkommen ist.

4. Zu viele Kanäle gleichzeitig nutzen

Viele Organisationen nutzen mehrere Kanäle gleichzeitig. Einen Newsletter für wichtige Mitteilungen, WhatsApp für schnelle Fragen, einzelne Dokumente per E-Mail, eine Website für Termine und vielleicht auch noch soziale Medien.

Dadurch verstreuen sich die Informationen. Mitglieder wissen nicht mehr, wo sie etwas finden können. Administratoren müssen Beiträge an mehreren Stellen veröffentlichen. Und wichtige Aktualisierungen werden schneller übersehen.

Eine Community funktioniert besser, wenn Informationen an einem zentralen Ort gesammelt sind.

Mit der Socie-App vereinen Sie Nachrichten, Termine, Dokumente, Gruppen, Fotos und Kommunikation in einer einzigen Community. So wissen die Mitglieder, wo sie fündig werden, und die Administratoren müssen weniger Doppelarbeit leisten.

5. Keine klare Struktur schaffen

Eine Community ohne Struktur wird schnell unübersichtlich. Beiträge geraten durcheinander, Dokumente sind schwer auffindbar und die Mitglieder wissen nicht, wo sie suchen sollen.

Überlegen Sie sich daher die Gliederung sorgfältig. Welche Bereiche benötigen die Mitglieder häufig? Welche Informationen müssen schnell sichtbar sein? Welche Gruppen oder Module sorgen für Übersichtlichkeit in der Community?

Machen Sie es nicht komplizierter als nötig. Beginnen Sie mit den wichtigsten Bereichen und erweitern Sie diese später, wenn es erforderlich ist.

Eine gute Struktur hilft den Mitgliedern, die Community zu nutzen. Je leichter sie finden, wonach sie suchen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie wiederkommen.

6. Die Mitglieder werden zu Beginn nicht angemessen einbezogen

Eine Community zu starten bedeutet mehr, als nur einen Link zu teilen. Die Mitglieder müssen verstehen, warum es die Community gibt, was sie damit anfangen können und wie sie den Einstieg finden.

Fehlt diese Erklärung, installieren manche Mitglieder die Community-App zwar vielleicht, nutzen sie danach aber kaum.

Führen Sie die Mitglieder daher aktiv an die Community heran. Erläutern Sie, welche Vorteile die Community bietet. Zeigen Sie ihnen, wo sie Neuigkeiten finden, wie sie sich für Aktivitäten anmelden, wo Dokumente zu finden sind und wie sie Gruppen beitreten können.

Wiederholen Sie diese Erläuterungen mehrmals. Nicht jeder sieht die erste Nachricht.

Nutzen Sie beispielsweise einen Newsletter, einen QR-Code, eine kurze Erläuterung während einer Veranstaltung oder eine Mitteilung über bestehende Kanäle. Halten Sie den Schritt so gering wie möglich.

7. Die Annahme, dass Mitglieder von selbst aktiv werden

Eine Community braucht Aufmerksamkeit. Vor allem am Anfang.

Die Mitglieder müssen sich an einen neuen Ort gewöhnen. Sie müssen entdecken, was es dort zu entdecken gibt, und erfahren, dass die Community wertvoll ist. Wenn wenig passiert, springen die Leute schneller ab.

Sorgen Sie daher für regelmäßige Aktivitäten. Teilen Sie Neuigkeiten, veröffentlichen Sie Fotos nach einer Veranstaltung, tragen Sie Aktivitäten in den Kalender ein, stellen Sie eine Frage oder stellen Sie eine Gruppe vor.

Das muss nicht jeden Tag geschehen. Wichtig ist, dass die Mitglieder spüren, dass die Community lebendig ist.

Administratoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie gehen mit gutem Beispiel voran und helfen dabei, die Community in Schwung zu bringen.

8. Zu wenig aus der Perspektive der Mitglieder denken

Eine Community wird häufig von der Organisation aus eingerichtet. Was möchten wir teilen? Welche Informationen müssen wir veröffentlichen? Welche Beiträge möchten wir versenden?

Die Mitglieder sehen das jedoch anders. Sie fragen sich: Was habe ich davon? Wo finde ich, was ich brauche? Warum sollte ich reagieren? Inwiefern hilft mir das?

Denken Sie daher stets aus der Perspektive der Mitglieder. Gestalten Sie Informationen praxisnah, anschaulich und leicht auffindbar. Teilen Sie nicht nur das, was die Organisation für wichtig hält, sondern vor allem das, was den Mitgliedern hilft, engagiert zu bleiben.

Eine gute Community ist auf den Alltag der Mitglieder abgestimmt.

9. Keine Vereinbarungen zur Verwaltung treffen

Eine Community muss verwaltet werden. Jemand muss Beiträge veröffentlichen, Gruppen betreuen, Fragen beantworten und dafür sorgen, dass die Informationen aktuell bleiben.

Dennoch ist im Vorfeld nicht immer klar, wer für was verantwortlich ist. Dadurch bleiben Bereiche unbesetzt, Fragen bleiben unbeantwortet oder Informationen veralten.

Treffen Sie daher klare Vereinbarungen zur Verwaltung der Community. Wer veröffentlicht Neuigkeiten? Wer verwaltet den Kalender? Wer betreut die Gruppen? Wer hilft den Mitgliedern, wenn sie Fragen haben?

Mit klar definierten Rollen bleibt die Community besser organisiert, und Sie verhindern, dass alles bei einer einzigen Person landet.

10. Zu wenig messen, lernen und verbessern

Eine Community ist nie auf einen Schlag fertiggestellt. Was für die eine Organisation funktioniert, muss nicht automatisch auch für eine andere funktionieren.

Beobachten Sie daher regelmäßig die Nutzung. Welche Beiträge werden gelesen? Welche Gruppen sind aktiv? Zu welchen Themen werden Fragen gestellt? Welche Bereiche werden kaum genutzt?

Bitten Sie auch die Mitglieder um Feedback. Was vermissen sie? Was finden sie praktisch? Auf welche Probleme stoßen sie?

Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um die Community Schritt für Schritt zu verbessern. Manchmal hilft eine andere Gliederung. Manchmal sind zusätzliche Erläuterungen erforderlich. Manchmal stellt sich heraus, dass eine bestimmte Gruppe oder ein bestimmtes Modul gerade einen großen Mehrwert bietet.

Eine starke Gemeinschaft wächst gemeinsam mit den Menschen, die sie nutzen.

Eine funktionierende Gemeinschaft aufbauen

Bei einer guten Community geht es nicht nur um Technik. Es geht vor allem um Klarheit, Struktur und Engagement.

Mitglieder müssen wissen, wo sie Informationen finden, wie sie sich beteiligen können und warum die Community für sie von Wert ist. Administratoren müssen den Überblick behalten und problemlos mit den entsprechenden Gruppen kommunizieren können.

Die Socie-App hilft dabei, all dies an einem Ort zu organisieren – von Neuigkeiten und dem Kalender bis hin zu Gruppen, Dokumenten, Fotos, Push-Benachrichtigungen und der Interaktion zwischen den Mitgliedern.

So machen Sie es einfacher, Ihre Community aktiv zu halten und die Mitglieder wirklich miteinander zu verbinden.

Möchten Sie selbst eine Community gründen?

Möchten Sie eine Community für Ihren Verein, Ihre Stiftung, Ihre Freiwilligenorganisation, Ihre Kirche, Ihre Pflegeeinrichtung oder Ihre Mitgliederorganisation einrichten? Mit Socie gestalten Sie Ihre Community ganz nach Ihren Wünschen.

So vereinen Sie Kommunikation, Aktivitäten und Mitglieder an einem Ort.

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Neela Pirwitz

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