Die Stiftung „Mountainbike Utrechtse Heuvelrug“ organisiert Freiwillige durch die Socie-App
„Wir hatten eine geschlossene Gruppe auf Facebook, erhielten jedoch immer mehr Anfragen von Freiwilligen, diese zu verlassen.“
Die Stiftung „Mountainbike Utrechtse Heuvelrug“ verwaltet zwölf Mountainbike-Strecken auf dem Utrechtse Heuvelrug. Zusammen bilden diese Strecken ein Netzwerk von etwa 120 Kilometern Singletrails. Dies erfordert einen hohen Wartungsaufwand, eine klare Koordination und eine große Gruppe engagierter Freiwilliger.
Bisher nutzte die Stiftung Facebook, um mit den Freiwilligen zu kommunizieren. Innerhalb der Gruppe wuchs jedoch der Wunsch nach einer anderen Plattform. Eine App für Freiwillige, die besser zu ihren Werten passt: geschlossen, übersichtlich und ohne dass Daten für Algorithmen verwendet werden.
Mit der Socie-App für Freiwillige hat die Stiftung eine zentrale Anlaufstelle für die Freiwilligengemeinschaft geschaffen. Freiwillige schließen sich Instandhaltungsgruppen an, melden sich für Einsätze an und können anschließend einsehen, was auf den Routen erledigt wurde. Wir sprachen mit Hans Paridaens über seine Erfahrungen mit Socie.
Kannst du uns etwas mehr über deine Freiwilligen-App erzählen?
Hans Paridaens engagiert sich seit Beginn an für die Stiftung „Mountainbike Utrechtse Heuvelrug“. Als Vorstandsmitglied weiß er, wie viel Arbeit erforderlich ist, um die Strecken sicher, sauber und gut befahrbar zu halten. Dies geschieht gemeinsam mit einer großen Gruppe von Freiwilligen.
„Wir betreuen mittlerweile zwölf Mountainbike-Strecken auf dem Heuvelrug. Das sind etwa 120 Kilometer Singletrails.“
Die Community besteht aus etwa 210 Freiwilligen. Für jede Strecke wurde in der Socie-App eine eigene Wartungsgruppe eingerichtet. Die Streckenverantwortlichen koordinieren die Arbeiten auf ihrer jeweiligen Strecke und verwalten die dazugehörige Gruppe.
Die Freiwilligen entscheiden selbst, welcher Gruppe sie sich anschließen möchten. Einige begleiten die Route nur in ihrer eigenen Umgebung, andere sind auch bei anderen Routen dabei.
„Es gibt Menschen, die sagen: Ich wohne hier in Soest, ich möchte nur wissen, was in Soest passiert. Wenn sie sich jedoch ansehen möchten, was in anderen Wartungsgruppen geschieht, ist das ebenfalls möglich.“
Was die Freiwilligen verbindet, ist ihre Liebe zum Mountainbiken, zur Natur und zur gemeinsamen Pflege der Umgebung.
„Wir alle teilen dieselbe Leidenschaft: für den Sport, für die Natur und dafür, uns zu engagieren.“
Warum haben Sie sich für die Socie-App für Freiwillige entschieden?
Der Wechsel begann mit Fragen seitens der ehrenamtlichen Helfer. Die geschlossene Facebook-Gruppe funktionierte zwar praktisch, entsprach jedoch nicht mehr der Art und Weise, wie die Stiftung und ihre ehrenamtlichen Helfer mit Daten umgehen wollten.
„Wir erhielten zu viele Anfragen von kritischen Freiwilligen, Facebook zu verlassen. Sie fragten, ob wir eine andere Plattform finden könnten.“
Laut Hans beschäftigen sich viele Freiwillige bewusst mit den Themen Natur, Nachhaltigkeit und Datenschutz. Daher war die Entscheidung für eine andere Freiwilligen-App nicht nur praktischer, sondern auch grundsätzlicher Natur.
„Im Allgemeinen handelt es sich um kritische Menschen, die die Natur lieben und nachhaltig leben.“
Die Socie-App bot eine Alternative, mit der die Stiftung ihre ehrenamtlichen Helfer erreichen kann, ohne mehr Daten abzufragen, als unbedingt erforderlich sind. Dabei werden die tatsächlich genutzten Daten auf europäischen Servern gespeichert.
„Auch wir wollen mit den Daten nichts zu tun haben. Wir werden sie nicht nutzen, wir wollen sie nicht nutzen.“
Wie nutzt ihr die Socie-App für Freiwillige?
Die „Socie“-App für Freiwillige ist die zentrale Anlaufstelle für alles, was die Freiwilligen betrifft. Neue Freiwillige werden als Mitglieder hinzugefügt und wählen anschließend selbst aus, welchen Wartungsgruppen sie beitreten möchten. Dies bietet Flexibilität und verhindert, dass die Nutzer Informationen erhalten, die für sie nicht relevant sind.
„Ich füge einen neuen ehrenamtlichen Mitarbeiter als Mitglied hinzu. Danach steht es jedem Mitglied frei, sich einer Wartungsgruppe, mehreren oder allen anzuschließen.“
Die Gebietsleiter nutzen die Socie-App, um Wartungstermine anzulegen. In einem solchen Termin ist vermerkt, wo und wann sich die Gruppe trifft und was ungefähr zu tun ist. Freiwillige können sich anschließend dafür anmelden.
„Die Gebietsleiter organisieren Veranstaltungen. Darin steht dann: Am Samstag, an diesem Ort und zu dieser Uhrzeit treffen wir uns.“
Für die Verantwortlichen ist diese Übersicht sehr hilfreich. Sie sehen im Voraus, wie viele Personen anwesend sein werden, und können abschätzen, welches Material benötigt wird.
„Dann hat der Verwalter einen Überblick darüber, mit wie vielen Personen er rechnen kann und ob er gegebenenfalls Werkzeug mitbringen muss.“
Ein Wartungsprotokoll
Nach einem Wartungseinsatz veröffentlicht der Gebietsleiter häufig einen kurzen Bericht mit Fotos. So entsteht ganz von selbst ein Protokoll über die Arbeiten an den Routen. Das ist nicht nur für die ehrenamtlichen Helfer interessant, sondern auch für Grundstückseigentümer von großem Wert, die sehen möchten, was dort geschieht.
„Der Gebietsleiter verfasst zu jeder Veranstaltung einen kurzen Bericht. Das sind oft äußerst amüsante Texte.“
Die staatliche Forstverwaltung hat ebenfalls Zugriff auf unsere Socie-App für Freiwillige, sodass sie stets auf dem neuesten Stand ist. Und in Soest kann beispielsweise die Gemeinde einen Einblick erhalten. So wird deutlich, wie viel Arbeit hinter den Kulissen geleistet wird: von der Freiräumung von Wegen über das Aufstellen von Schildern bis hin zur Beseitigung von wildem Müll.
„Für uns ist das für jeden eine Art Tagebuch: Das ist hier geschehen.“
Wie verlief die Umstellung auf die Freiwilligen-App?
Der Wechsel zur Socie-App verlief reibungslos. Hans veröffentlichte einen Beitrag in der Facebook-Gruppe und machte deutlich, dass die Stiftung ihre Aktivitäten künftig über Socie fortsetzen werde. Freiwillige konnten sich daraufhin über eine separate E-Mail-Adresse anmelden.
„Ich habe auf Facebook einen Beitrag verfasst: Wir wechseln zur Socie-App.“
Neue Freiwillige senden ihre Daten an Hans. Er fügt sie zur Freiwilligen-App hinzu und fügt eine kurze Anleitung bei. In der Praxis erweist sich, dass kaum Erklärungen erforderlich sind.
„Ich erhalte von neuen Mitgliedern eigentlich überhaupt keine Fragen dazu, wie das genau funktioniert. Es läuft alles ganz intuitiv.“
Wer verwaltet die Freiwilligen-App?
Hans verwaltet die Freiwilligen-App innerhalb der Socie-App. Neue Freiwillige melden sich über ihn an. Die Stiftung fragt nur die erforderlichen Daten ab: eine E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname sowie gegebenenfalls eine kurze Begründung.
„Ich betreue die Freiwilligen-Community. Neue Freiwillige können sich über ein Formular auf der Website anmelden, und ich trage sie dann in Socie ein.“
Die Verwaltung der Routengruppen obliegt den Gebietsverwaltern. Diese erstellen Veranstaltungen, veröffentlichen Berichte und sorgen dafür, dass ihre jeweilige Gruppe aktiv bleibt. Auf diese Weise bleibt die Verwaltung der Community nah an den Personen, die die Pflege koordinieren.
Wie sorgen Sie dafür, dass die Freiwilligen-App aktiv bleibt?
Auf und rund um die Strecken ist immer etwas los. Manchmal handelt es sich um regelmäßige Instandhaltungsarbeiten, manchmal muss nach einem Sturm, einem Zwischenfall oder einer unsicheren Situation schnell gehandelt werden. Freiwillige stellen Schilder auf, halten die Wege frei und achten auf die Sicherheit von Mountainbikern und anderen Freizeitnutzern.
Auch die Sauberhaltung der Umgebung gehört dazu. Freiwillige sammeln herumliegenden Müll ein, wenn sie darauf stoßen. Manche gehen sogar regelmäßig mit einem Müllsack die Strecke ab.
„Es ist die Route der Freiwilligen, und diese fühlen sich dafür verantwortlich.“
Neben der Instandhaltung nutzt die Stiftung die Socie-App für Freiwillige auch für gemeinsame Aktivitäten, wie beispielsweise das jährliche Grillfest. Auf diese Weise werden alle Freiwilligen auf einmal erreicht, und sie können sich ganz einfach anmelden.
„Dann können alle Mitglieder auf einmal angeschreiben werden, und jeder kann sich anmelden.“
Welche Vorteile bietet die Socie-App für Freiwillige?
Die Socie-App sorgt für Struktur in einer großen Gruppe von Freiwilligen, die auf verschiedene Routen verteilt sind. Freiwillige finden ihre jeweilige Instandhaltungsgruppe, die Verantwortlichen können Aufgaben einfach planen, und alle können verfolgen, was gerade geschieht.
Für Hans liegt der Wert vor allem in der Übersichtlichkeit und der einfachen Handhabung. Die Freiwilligen-App passt gut zur Arbeitsweise der Stiftung: praktisch, eigenständig und mit kurzen Kommunikationswegen.
„Wenn es ein Problem gibt, wird es schnell gelöst. Die Wege sind sehr kurz.“
Zudem entspricht die „Socie“-App für Freiwillige den Werten der Freiwilligen. Die Stiftung kann kommunizieren, ohne von Facebook abhängig zu sein und ohne Daten für andere Zwecke zu verwenden.
„Die Nutzer sind nicht nur mit der Nutzung der Socie-App sehr zufrieden, sondern auch ganz allgemein mit der Idee dahinter.“
Würdest du Socie weiterempfehlen?
Hans würde Socie Organisationen empfehlen, die mit Freiwilligen arbeiten und auf eine klare Kommunikation angewiesen sind. Insbesondere für Gemeinschaften, die Veranstaltungen oder Aktivitäten organisieren, ist es von Vorteil, dass alles an einem Ort gebündelt ist.
„Wenn man Veranstaltungen organisiert oder ganz unkompliziert kommunizieren möchte, dann funktioniert das gut.“
Für die Stiftung „Mountainbike Utrechtse Heuvelrug“ ist die Socie-Freiwilligen-App mittlerweile zu einer festen Anlaufstelle für die Freiwilligen geworden. Die Freiwilligen-App hilft dabei, Routen zu verwalten, das Engagement der Teilnehmer aufrechtzuerhalten und die Arbeit der Gruppe sichtbar zu machen.










































































